Waffe – Opfer – Widerstand: Kultur in Russlands Krieg gegen die Ukraine
Welche Rolle spielt Kultur im Krieg? Und wie unpolitisch kann sie überhaupt sein? Eine Podiumsdiskussion beleuchtet die Zerstörung ukrainischen Kulturerbes, den Einsatz von Kultur als Instrument russischer Soft Power und die Frage, wie ukrainische Kultur trotz Krieg und Zerstörung sichtbar bleiben kann.
Russland zerstört und plündert gezielt Bibliotheken, Museen und andere Kultureinrichtungen in der Ukraine. Ukrainische Bücher, Sprache und Geschichte werden verdrängt. Gleichzeitig nutzt Russland Kultur als Instrument der Soft Power, etwa durch internationale Auftritte russischer Künstlerinnen und Künstler sowie Kulturinstitutionen. Wo beginnt kulturelles Whitewashing?
Darüber diskutieren Kateryna Rietz-Rakul, Direktorin des Ukrainischen Instituts in Deutschland, und Ulrich Schmid, Professor für Osteuropa-Studien an der Universität St. Gallen (HSG). Moderiert wird das Gespräch von Benjamin Schenk, Professor für Osteuropäische Geschichte an der Universität Basel.
Im Anschluss folgt ein Konzert von GANNA, dem Projekt der ukrainischen Sängerin und Komponistin Ganna Gryniva. Es verbindet traditionelle ukrainische Volkslieder mit Jazz, Improvisation und elektronischen Klängen und eröffnet neue Perspektiven auf ukrainische Musiktraditionen.
Datum: Sonntag, 29. November 2026, 19.00 Uhr
Ort: Kaserne Basel, Reithalle
Eintritt: Frei
Die Veranstaltung wird gemeinsam vom Osteuropa-Forum Basel, der Kaserne Basel, URIS, dem Profilbereich Osteuropa der Universität Basel und dem Verein Ukrainer in Basel organisiert.

